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Lacosamid

Handelsnamen: Vimpat u.a.
Englisch: Lacosamide

1 Definition

Lacosamid ist ein Arzneistoff, der zur Gruppe der Antikonvulsiva gehört.

2 Indikationen

Im Rahmen der Epilepsie-Behandlung bei fokalen sowie sekundär generalisierten Anfällen kann das Antiepileptikum Lacosamid bei Jugendlichen ab 16 Jahren als Zusatzmedikation eingesetzt werden.

3 Allgemeines

Der Wirkstoff kann sowohl oral als auch intravenös verabreicht werden. Die Bioverfügbarkeit von Lacosamid ist hoch. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 13 Stunden.

4 Wirkmechanismus

Der genaue Wirkmechanismus von Lacosamid ist bislang nicht vollständig erforscht. Mann vermutet eine Bindung an spannungsabhängige Natriumkanäle, die dadurch blockiert werden und deren inaktiver Zustand stabilisiert wird, so dass es hier nicht zu überschüssigen Aktionspotentialen kommen kann. Eine damit einhergehende antikonvulsive Wirkung tritt ein.
Ein weiterer Mechanismus ist eine Wirkung am CRMP-2 (collapsin response mediator proteine 2), einem Protein, das im ZNS für die Differenzierung sowie Nervenaussprossung verantwortlich ist.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

Tags:

Fachgebiete: Arzneimittel

Diese Seite wurde zuletzt am 4. Februar 2021 um 14:01 Uhr bearbeitet.

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