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Israeli-Bandage

1 Definition

Die Israeli-Bandage ist eine kommerzielle Form des Druckverbandes, die den Verband und die Kompressionskomponente eines herkömmlichen Druckverbandes in einem Produkt vereint.

1.1 Geschichte

Der Name "Israeli-Bandage" geht auf ihre erstmalige Erprobung im Kampfeinsatz des israelischen Militärs zurück.

1.2 Aufbau

Die Israeli-Bandage ist ein aus relativ stabilem Material bestehender Verbandgurt mit integrierter Wundauflage. In den Gurt ist eine Plastikschlaufe eingearbeitet, mit der man Druck auf die Wunde ausüben kann.

1.3 Anlage

Die Wundauflage wird nach vorheriger Auflage einer oder mehrerer Kompressen auf die stark blutende Wunde gedrückt und der Gurt über der Wunde angelegt. Dabei zieht man den Gurt durch die Plastikschlaufe. Beim Anziehen des Gurts wird die Schlaufe umgelegt, sodass der Gurt über die Hebelkraft der Schlaufe Druck auf die Wunde ausübt.

Der Rest des Gurts wird um die Extremität gerollt und fixiert. Man sollte einen möglichst starken, gleichmäßigen Druck ausüben, ohne dass die Extremität distal der Verletzung vollständig venös gestaut wird. Bei zu starkem Druck muss man die Bandage vorsichtig lockern, ohne den Druck auf die Wunde deutlich zu reduzieren.

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Fachgebiete: Notfallmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 29. März 2021 um 13:36 Uhr bearbeitet.

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