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Ionophor

1. Definition

Ein Ionophor ist ein Molekül, das in der Lage ist, geladene Ionen (Kationen oder Anionen) zu binden. Häufig kann ein Ionophor das Ion durch eine Biomembran transportieren und somit Konzentrationsgradienten ausgleichen.

2. Hintergrund

Oftmals haben Ionophore eine antimikrobielle Wirkung, da sie den Elektrolythaushalt der Zielzelle stören. Man unterscheidet zwischen:

  • Carrier-Ionophore: binden Ionen, diffundieren durch die Zellmembran und setzen Ionen auf der anderen Seite wieder frei.
  • Kanalbildende Ionophore: bilden Poren oder Transmembrankanäle in der Zellmembran, durch die entsprechende Ionen diffundieren können.

3. Beispiele

4. Verwendung

Einige Vertreter werden als Antibiotika verwendet. Calcium-Ionophore wie Ionomycin und Calcimycin werden zudem im Rahmen von In-vitro-Fertilisationen zur Erhöhung der Befruchtungswahrscheinlichkeit eingesetzt.

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Lorenz Lötterle
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Dr. rer. nat. Janica Nolte
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Bijan Fink
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17.01.2023, 14:53
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Nutzung: BY-NC-SA
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