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Intermediusneuralgie

Synonyme: Hunt-Neuralgie, Neuralgia geniculata (obsolet)

1 Definition

Die Intermediusneuralgie ist ein selten auftretender Nervenschmerz (Neuralgie), der im Versorgungsgebiet des Nervus intermedius auftritt. Sie ist durch kurze Schmerzattacken in der Tiefe des äußeren Gehörgangs charakterisiert. Die Erkrankung ist den Nervenkompressionssyndromen der hinteren Schädelgrube zuzuordnen.

Ist die Intermediusneuralgie von einer Fazialislähmung begleitet, spricht man von einem Ramsay-Hunt-Syndrom.

2 Ursachen

3 Auslöser

Der Schmerz kann durch Stimulation der Hinterwand des Gehörganges und/oder der periaurikulären Region getriggert werden.

4 Symptome

Die Intermediusneuralgie macht sich durch paroxysmale unilaterale Schmerzattacken im Versorgungsgebiet des Nervus intermedius bemerkbar. Sie lässt sich wie folgt charakterisieren:

  • Schmerzlokalisation: Gehörgang, Ohrmuschel und um den Processus mastoideus. Gelegentlich kann das Schmerzmaximum im weichen Gaumen lokalisiert sein. Mögliche Ausstrahlung nach temporal und okzipital.
  • Schmerzintensität: hoch
  • Schmerzcharakter: stechend oder scharf
  • Schmerzdauer: wenige Sekunden bis Minuten

5 Differentialdiagnose

6 Therapie

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Februar 2021 um 14:30 Uhr bearbeitet.

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