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Inhalative Glukokortikoide

Synonym: Inhalative Corticosteroide, Inhalative Kortikosteroide

1 Definition

Inhalative Glukokortikoide sind Glukokortikoide, die per Inhalation angewendet werden. Sie gelangen als fein verteiltes Aerosol über den Luftstrom in die unteren Atemwege und entfalten ihre Wirkung direkt auf der Bronchialschleimhaut.

2 Indikationen

Inhalative Glukokortikoide werden vor allem bei entzündlich bedingten Lungenerkrankungen eingesetzt, unter anderem bei:

3 Anwendung

Beim Einsatz inhalativer Glukokortikoide ist entscheidend, dass der Wirkstoff in die unteren Atemwege gelangt und sich nicht in der Mundhöhle oder im Nasenrachenraum niederschlägt. Um die richtige Inhalation zu unterstützen, werden so genannte Spacer eingesetzt.

4 Substanzen

Nur ein Teil der verfügbaren Glukokortikoide eignet sich zur Inhalation. Zu den am häufigsten eingesetzten inhalativen Glukokortikoiden gehören unter anderem folgende Substanzen:

5 Nebenwirkungen

Eine der häufigsten Nebenwirkungen inhalativer Glukokortikoide sind Aphthen und Mundsoor. Deshalb ist Mundpflege nach dem Inhalieren wichtig. Desweiteren können Pharyngitis, Kopfschmerzen und Heiserkeit auftreten. Systemische Nebenwirkungen treten seltener auf.

Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 11. Juli 2020 um 19:51 Uhr bearbeitet.

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