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HIV-Enzephalopathie

von griechisch: encephalon - Gehirn
Synonyme: subkortikale Demenz

1 Definition

Die HIV-Enzephalopathie, kurz HIVE, ist eine Folgeerkrankung der HIV-Infektion mit neurologischer Symptomatik infolge eines Befalls des Gehirns.

2 Pathophysiologie

Der Befall des Gehirns erfolgt auf zwei Wegen:

Verantwortlich für die Übertragung des HI-Virus ins Gehirn konnten infizierte Monozyten (Makrophagen) ausgemacht werden. Trotz der sehr geringen Virusreplikation in diesen Zellen, kommt es zur Infektion von Gliazellen, v.a. der Mikroglia. Diese Zellen erfüllen nicht mehr ihre physiologische Funktion, sondern produzieren Neurotoxine, die bewirken, dass Neurone geschädigt werden und letztlich zu Grunde gehen.

3 Symptome

Die häufig beschriebenen neurologisch-demenziellen Symptome sind

4 Therapie

Die bisher beste präventive Therapie einer HIV-Enzephalopathie ist die HIV-HAART. In der Kombination der verschiedenen Medikamente ist darauf zu achten, dass mindestens ein ZNS-gängiges (die Blut-Hirn-Schranke überwindendes) Präparat eingenommen wird.

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