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Defektwunde

1 Definition

Als Defektwunde ist eine Wunde, die mit einem maßgeblichen Weichteildefekt einhergeht.

2 Ursachen

Defektwunden entstehen meist durch Traumata mit Gewebeverlust sowie nach Gewebeeinschmelzungen (Nekrosen) im Rahmen von Entzündungen oder Durchblutungsstörungen. Sie können sich auch sekundär durch Wundheilungsstörungen kleinerer Wunden ohne primären Gewebedefekt bilden.

3 Beispiel

Beispiel für eine Defektwunde ist der Dekubitus. Er kommt vor allem bei Patienten mit Durchblutungsstörungen (u.a. PAVK) oder Diabetes mellitus vor und wird durch Faktoren wie Immobilität und Immunsuppression gefördert. Klinisch sieht man eine wochenlang dauernde sekundäre Wundheilung, wobei es nicht selten auch zur Narbenbildung kommt.

4 Quellen

  • Prof. Dr. W. Mutschler (2012). Physiologie und Pathophysiologie der Heilung von Defektwunden. , 115(9), 767–773. doi:10.1007/s00113-012-2208-x

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Februar 2021 um 18:44 Uhr bearbeitet.

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