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Crura cerebri

(Weitergeleitet von Crus cerebri)

von lateinisch: crus - Schenkel; cerebrum - Gehirn
Synonyme: Hirnschenkel, Großhirnschenkel

1 Definition

Als Crura cerebri bezeichnet man zwei schenkelartige Strukturen auf der Rostralseite des Mesencephalons. Sie beinhalten die zu Hirnstamm und Rückenmark absteigenden Bahnen der Großhirnrinde.

2 Anatomie

2.1 Topographie

Die paarig angelegten Hirnschenkel liegen kranial des Pons. Sie sind lateral und medial durch seichte Furchen begrenzt. Rostral fassen sie beidseits die Fossa interpeduncularis ein. In diesem Bereich schieben sich mit dem Corpus mamillare und dem Hypophysenstiel auch Strukturen des Zwischenhirns zwischen die Großhirnschenkel.

2.2 Mesencephalon

Die Crura cerebri bilden den rostralen Anteil des Mesencephalon. Ihnen schließen sich nach dorsal die Substantia nigra und das Tegmentum an. Crura cerebri und Tegmentum werden auch unter dem Begriff der Hirnstiele (Pedunculi cerebri) zusammengefasst.

2.3 Bahnen

Die Crura cerebri enthalten lange absteigende Nervenbahnen aus der Capsula interna. Zu ihnen gehören in topologischer Ordnung:

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Fachgebiete: Zentralnervensystem

Diese Seite wurde zuletzt am 5. Dezember 2016 um 12:11 Uhr bearbeitet.

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