Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Contusio spinalis

Synonym: Rückenmarksprellung
Englisch: spinal cord contusion

1 Definition

Bei der Contusio spinalis handelt es sich um die zweitschwerste Form der Rückenmarksverletzung mit irreversiblen, d.h. dauerhaften Schädigungen des Rückenmarks.

2 Ursachen

Bei der Contusio spinalis liegt eine stärkere Gewalteinwirkung vor als bei der Commotio spinalis. Das Rückenmark wird direkt mechanisch durch Quetschung oder Prellung in Mitleidenschaft gezogen. Sekundär kann es zu Ischämien oder Blutungen in das Nervengewebe kommen. Das morphologische Substrat der Rückenmarkskontusion ist gekennzeichnet durch feine Gewebsblutungen, Ödeme und Nekrosen, die in eine bindegewebige Narben ausheilen oder sich verflüssigen und Zysten bilden.

3 Symptome

Art und Umfang der Symptome hängen von der Höhe und der Längen- und Querschnittausdehnung der Schädigung des Rückenmarks ab. Nach Abklingen des spinalen und allgemeinen Schockstadiums reichen die Ausfälle von leichten motorischen und sensiblen Störungen bis zum partiellen oder kompletten Querschnittssyndrom.

Spätfolgen können Kontrakturen, rezidivierende Harnwegsinfektionen und Dekubitalgeschwüre sein.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

3 Wertungen (4.67 ø)

13.400 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: