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Bronchoprovokationstest

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1 Definition

Der Bronchoprovokationstest ist ein Funktionstest (Lungenfunktionsdiagnostik) aus der Pneumologie. Er misst die Einsekundenkapazität (FEV1) nach Inhalation ansteigender Dosen bronchokonstriktiver Substanzen wie z.B. Methacholin.

2 Indikation

Der Bronchoprovokationstest dient der Diagnostik allergischer Reaktionen vom Frühtyp und von Intoleranzreaktionen (Pseudoallergien).

3 Methoden der Bronchoprovokation

4 Durchführung

Der Patient atmet Atemluft ein, die mit aufsteigenden Konzentrationen der bronchokonstriktiven Substanz (z.B. Methacholin, Mannitol) versetzt wird. Empfindlichen Atemwege, wie sie z.B. beim Asthma bronchiale vorkommen, reagieren schon bei sehr geringen Substanzkonzentrationen in der Atemluft mit einer Bronchokonstriktion.

5 Bewertung

Der Bronchoprovokationstest ist sehr sensitiv. Bei normaler bronchialer Reaktivität ist ein Asthma bronchiale mit grosser Wahrscheinlichkeit auszuschliessen.

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Januar 2013 um 22:49 Uhr bearbeitet.

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