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Besenreiser

1 Definition

Besenreiser sind eine Unterform der Varizen. Es handelt sich meistens um netzförmige Venen, die direkt in der Oberhaut liegen.

2 Ursachen

Besenreiser und Teleangiektasien treten häufig durch Störungen im Hormon- und Leberstoffwechsel auf. Alkohol, zuckerreiche und vitalstoffarme Kost begünstigen die Bildung von Besenreisern. Nicht selten treten sie in Verbindung mit Krampfadern auf.

3 Klinik

Besenreiser treten hauptsächlich an den Beinen auf. Kleinere Hautvenen weiten sich und werden schließlich als rot-bläulich geschlängelte Gefäßstrukturen sichtbar.

4 Diagnostik

Besenreiser können ein erster Hinweis auf eine chronisch venösen Insuffizienz (CVI) sein. Deshalb sollte vor einer Behandlung immer das gesamte oberflächliche und tiefe Venensystem untersucht werden. Die Diagnostik erfolgt mittels Ultraschall bzw. Duplexsonographie.

5 Therapie

Zur Beseitigung von Besenreisern bieten sich mehrere Methoden an, z.B.:

Eine weitere Methode stellt die Krampfaderverödung nach Prof. Dr. Linser dar. Hier wird für die Besenreiser-Verödung eine hypertone Kochsalzlösung verwendet, die vor der Injektion aufgeschäumt wird.

Fachgebiete: Angiologie

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