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B-Sensor

1 Definition

B-Sensoren sind Dehnungsrezeptoren, die sich in den Atrien des Herzens befinden. Sie registrieren über die passive Dehnung des Myokards eine Volumenzunahme bzw. -abnahme des Vorhofs und setzen daraufhin einen entsprechenden Ausgleichsmechanismus im Gang.

2 Physiologie

Eine Volumenzunahme wird von den B-Sensoren in den Arterien registriert und über Afferenzen des Nervus vagus zu den kreislaufkreislaufsteuernden Neuronen in der Formatio reticularis weitergeleitet, was zu einer Senkung des Sympathikotonus und einer Aktivierung des Parasympathikus führt. Dadurch wird eine Vasodilatation mit einer einhergehenden Blutdrucksenkung ausgelöst. Gleichzeitig wird über die verminderte Sympathikusaktivität die RAAS-Aktivität gesenkt.

Darüberhinaus wird die Adiuretin-Produktion unterdrückt (Hemmung des Gauer-Henry-Reflexes) und ANP freigesetzt (Aktivierung des Vorhofdehnungsreflex), sodass es insgesamt zu einer höheren Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren kommt.

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Fachgebiete: Physiologie

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