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Achsellücke

Synonyme: Foramina axillaria, Hiatus axillaris (medialis et lateralis), Foramina humerotricipitale et omotricipitale
Englisch: axillary foramen

1 Definition

Die beiden Achsellücken sind wichtige Gefäß- und Nervenstraßen der Schulterregion.

2 Einteilung

2.1 Laterale Achsellücke

Die laterale Achsellücke - auch Foramen axillare laterale oder Foramen humerotricipitale genannt - hat einen viereckigen Querschnitt und wird von folgenden anatomischen Strukturen gebildet (Betrachtung von dorsal):

Durch die laterale Achsellücke ziehen der Nervus axillaris, sowie die Arteria und Vena circumflexa humeri posterior.

2.2 Mediale Achsellücke

Die mediale Achsellücke - auch Foramen axillare mediale oder Foramen omotricipitale genannt - hat einen dreieckigen Querschnitt und wird von folgenden anatomischen Strukturen gebildet (Betrachtung von dorsal):

  • Kranial und medial: Musculus teres minor
  • Kaudal: Musculus teres major
  • Lateral: Musculus triceps brachii, Caput longum

Durch die mediale Achsellücke ziehen die Arteria circumflexa scapulae und Vena circumflexa scapulae.

3 Ergänzung

Bei Betrachtung von ventral werden die Achsellücken kranial bzw. kranial-medial durch den Musculus subscapularis begrenzt, der sich vor dem Musculus teres minor darstellt.[1]

4 Quellen

  1. F. Anderhuber, F. Pera, J. Streicher, Waldeyer - Anatomie des Menschen, 19. Auflage, De Gruyter, 2012, S. 268

Fachgebiete: Obere Extremität

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