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ADP-Rezeptor

1 Definition

ADP-Rezeptoren sind Glykoproteine auf der Oberfläche von Thrombozyten. Durch Bindung von ADP an diese Rezeptoren werden die Thrombozyten aktiviert. Das ADP stammt überwiegend aus den aktivierten Thrombozyten selbst, die es aus den δ-Granula (Delta-Granula, dense Granula) ausschütten. Es handelt sich um eine Selbstverstärkung der Thrombozytenaggregation.

2 Einteilung

Zu unterscheiden sind zwei Typen von ADP-Rezeptoren:

Eine Untergruppe der Thrombozytenfunktionshemmer wirkt durch Blockade der P2Y12-Rezeptoren.

3 Wirkung

Der ADP-Rezeptor ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor, der nach Bindung von ADP das Glykoprotein IIb/IIIa aktiviert. Das aktivierte Glykoprotein bindet daraufhin Fibrinogen. Der ADP-Rezeptor kann durch ADP-Rezeptorantagonisten, wie z.B. Clopidogrel, Prasugrel oder Ticagrelor gehemmt werden. Das führt zu einer erschwerten Vernetzung der Thrombozyten.

Diese Seite wurde zuletzt am 23. Mai 2020 um 22:23 Uhr bearbeitet.

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