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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Ursodeoxycholsäure

von lateinisch: ursus - Bär
Handelsnamen: Ursofalk®, Ursochol®, Cholofalk® u.a.
Englisch: ursodeoxycholic acid

1 Definition

Bei der Ursodeoxycholsäure, kurz UDCA, handelt es sich um eine Gallensäure, die beim Menschen nur in geringen Anteilen (etwa 3%), bei Tieren - besonders beim chinesischen Schwarzbär - dagegen in hohen Konzentrationen vorkommt. Für die Verwendung als Arzneimittel wird sie allerdings synthetisch hergestellt.

2 Wirkmechanismus

Durch Aufkonzentrierung der untoxischen, hydrophilen Ursodeoxycholsäure kommt es zu einer Verdrängung und Ausscheidung der körpereigenen, hydrophoben Gallensäuren. Die Cholesterinsättigung der Galle sinkt und Gallensteine lösen sich auf.

3 Anwendung

Ursodeoxycholsäure findet unter anderem Anwendung bei:

Die Therapiedauer liegt zwischen 6 und 24 Monaten. Ursodeoxycholsäure wird nur bei Steinen eingesetzt, die kleiner als 1,5 cm sind.

4 Nebenwirkungen

Es können sowohl gastrointestinale (z.B. Diarrhö) Nebenwirkungen als auch dermatologische Reaktionen auftreten.

5 Kontraindikationen

Ursodeoxycholsäure sollte nicht bei Cholezystitis, Entzündung der Gallenwege, deren Verschluss oder einer gestörten Gallenblasenkontraktion gegeben werden.

6 Interaktionen

Bei gleichzeitiger Anwendung Cyclosporin A kann dessen Resorption erhöht sein. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ciprofloxacin hingegen wird die Resorption dieses Antibiotikums vermindert.

7 Quellen

Karow, Langroth; Allgemeine und spezielle Pharmakologie, 17. Aufl.; S. 441

Fachgebiete: Arzneimittel

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