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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Hypovolämie

Synonym: Volumenmangel
Englisch: hypovol(a)emia

1 Definition

Als Hypovolämie oder Volumenmangel bezeichnet man die Verminderung der im Kreislauf zirkulierenden Blutmenge.

ICD10-Code: E86

2 Ursachen

3 Pathophysiologie

Das verminderte Kreislaufvolumen führt zu physiologischen Gegenregulationen des Organismus. Die Messung des zirkulierenden Blutvolumens bzw. des Blutflusses findet u.a. in den Barorezeptoren des Herzvorhofs und der herznahen Blutgefäße, sowie im juxtaglomerulären Apparat der Niere statt. Es kommt zur Aktivierung des RAAS und zu einer vermehrten Ausschüttung von ADH (Neurohypophyse). Das sympathische Nervensystem wird stärker aktiviert (Vasokonstriktion).

Charakteristisch ist eine Zentralisierung des Kreislaufs mit ungleichmäßiger Blutversorgung des Körpers und peripherer Minderperfusion. Die Mechanismen der Gegenregulation dienen der Stabilisierung des Blutdrucks und können eine Hypovolämie mit Verlusten von etwa 20-25% des Blutvolumens kompensieren.

Bei Dekompensation entsteht ein hypovolämischer Schock (Volumenmangelschock).

4 Klinik

5 Therapie

Die Hypovolämie bedarf einer Therapie durch Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes. Dies erfolgt durch eine für die jeweilige Ursache geeignete Volumensubstitution. Bei größeren Blutverlusten mit Abfall des Hb kann eine Bluttransfusion notwendig sein.

Fachgebiete: Physiologie

Korrekt. Ist gefixt.
#2 am 22.01.2015 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt)
"Es kommt zur Aktivierung des RAAS und zu einer vermehrten Ausschüttung von ADH (Neurohypophyse) und ANF (Herz)" Müsste die ANF-Ausschüttung nicht reduziert werden (wirkt ja natriuretisch)?
#1 am 18.01.2015 von Michael Sepulcri (Student der Humanmedizin)

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