Das Medizinlexikon zum Medmachen

Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Vom 24. September bis 12. August steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

High Density Lipoprotein

(Weitergeleitet von HDL-Cholesterin)

Abkürzung: HDL
Synonym: HDL-Cholesterin, α-Lipoprotein

1 Definition

Als High Density Lipoprotein werden in Leber und Darm synthetisierte Lipoproteine (Dichteklasse: 1,063 - 1,21 mg/l) bezeichnet. Physiologische Aufgabe des HDL ist der Rücktransport von Cholesterin zur Leber.

2 Zusammensetzung

Die HDL bestehen etwa zur Hälfte aus Proteinen und zur Hälfte aus Cholesterin, Phospholipiden und Triglyceriden (mengenmäßig absteigende Reihenfolge). Die für die Funktion des HDL wichtigen Apolipoproteine sind das Apo A1, Apo A2 und das Apo E.

3 Stoffwechsel

HDL liegt im Blutplasma an das Enzym LCAT gebunden vor. LCAT überführt Cholesterin in Cholesterinester, die in HDL aufgenommen werden. HDL nimmt an den Zellmembranen peripherer Zellen Cholesterin auf. Dadurch entstehen die als HDL2 und HDL3 bezeichneten beladenen Formen des HDL. HDL ist ein Aktiviator der Lipoproteinlipase.

4 Medizinische Bedeutung

Erniedrigte HDL-Werte bzw. ein erhöhter Gesamtcholesterin/HDL-Quotient gilt als Risikofaktor für die Entstehung einer Atherosklerose.

Isoliert erniedrigte HDL-Werte kommen bei der seltenen Tangier-Erkrankung vor, welcher eine Synthesestörung des Apo A1 zugrundeliegt.

5 Referenzbereich

Die HDL-Plasmakonzentration wird laborchemisch im Serum bestimmt. Werte unter 35 mg/dl (0,9 mmol/l) gelten dabei als erniedrigt. Von manchen Autoren wird auch ein Grenzwert von 40 mg/dl (1,0 mmol/l) angegeben.

Fachgebiete: Biochemie

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicken Sie hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

17 Wertungen (3.88 ø)
Teilen

43.283 Aufrufe

Copyright ©2015 DocCheck Medical Services GmbH
DocCheck folgen: