Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Häm

von griechisch αἷμα (Genitiv: αἵματος) - Blut
Englisch: heme, haem

1 Definition

Häme sind chemische Komplexe, die ein Eisen-Ion als Zentralatom aufweisen.

Häm- kommt als Silbe in vielen medizinischen Fachbegriffen vor, wie Hämoglobin, Hämophilie, Hämolymphe, Hämatologie, Hämatom oder Hämatokrit.

2 Synthese

Häm wird in den Mitochondrien und im Zytosol von Leber und Knochenmark gebildet. Benötigte Substrate sind Succinyl-CoA und Glycin, aus denen zunächst δ-ALA hergestellt wird. Häm hemmt seine eigene Synthese an drei Stellen:

  • Transkription der Pro-δ-ALA-Synthetase
  • Transport von δ-ALA-Synthetase ins Mitochondrium
  • Aktivität der δ-ALA-Synthetase (via allosterischer Modulation)

Zudem reguliert es die Produktion der Globinketten.

3 Biochemie

Häm ist die prosthetische Gruppe der Hämoproteine bzw. Cytochrome. Es besteht aus einem großen, heterozyklischen organischen Ringsystem, das man als Porphyrin bezeichnet und dem zentralen Eisenion. Die Kohlenstoffatome innerhalb des Rings können modizifiert sein, was zu unterschiedlichen Häm-Molekülen führt. Das häufigste Häm ist Häm b, das in Hämoglobin, Myoglobin und verschiedenen Enzymen vorkommt. Häm a und Häm c sind ebefalls prosthetische Gruppen in Enzymen.

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

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