Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Succinyl-CoA

Synonym: Succinyl-Coenzym A

1 Definition

Bei dem Succinyl-CoA handelt es sich chemisch betrachtet um ein Thioester der Bernsteinsäure. Die Verbindung besitzt eine große Bedeutung für bestimmte Teile der Energiegewinnung, insbesondere im Citratzyklus.

2 Chemie

Es handelt sich um ein Thioester mit daran gebundenem Coenzym A. Succinyl-CoA ist ein organisches Kohlenwasserstoffmolekül ohne aromatische Eigenschaften. Das Zwischenprodukt zahlreicher Stoffwechselvorgänge besitzt die chemische Summenformel:

  • C25H40N7O19P3S

3 Bekannte Reaktionen mit Succinyl-CoA

Succinyl-CoA stellt einen der Grundbausteine für die Synthese von Porphyrinen dar. Zu diesem Zweck wird es im Rahmen einer kataplerotischen Reaktion dem Citratzyklus entzogen. Zentrale Reaktion bei der Porphyrin-Synthese ist die Reaktion des Succinyl-CoA mit Glycin zu δ-Aminolävulinat.

Succinyl-CoA ist entscheidend an der Verwertung des Ketonkörpers Acetacetat beteiligt. Die Verbindung ist Endprodukt der Beta-Oxidation der Dicarbonsäuren. Diese Reaktion findet ausschließlich in den Peroxisomen von Leber und Niere statt.

4 Succinyl-CoA im Citratzyklus

Im Citratzyklus entsteht Succinyl-CoA durch Bildung eines Thioesters mit Coenzym A und gleichzeitiger oxidativer Decarboxylierung. Grundstoff für den Thioester ist Alpha-Ketoglutarat. Für jeweils ein auf diese Art umgewandeltes Molekül Alpha-Ketoglutarat fällt je ein Molekül NADH und CO2 an. Später erfolgt die enzymatische Spaltung von Succinyl-CoA in Succinat und Coenzym A. Dabei entsteht je ein Molekül ATP oder GTP.

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