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Baunscheidtieren

nach Carl Baunscheidt, 1809-1873

1 Definition

Das Baunscheidtieren ist alternativmedizinische Behandlungsmethode, die der Akupunktur ähnelt.

2 Instrumente

Das Baunscheidtiergerät ist ein Stichler mit 33 Nadeln, mit dem die Haut oberflächlich verletzt wird. Neben dem Braunscheidtiergerät gibt es noch den Vitralisator, die Baunscheidt-Gabel und den Baunscheidt-Hammer.[1]

3 Indikationen

Als Anwendungsgebiete werden genannt:

Bei dieser Methode handelt es sich um eine ungerichtete Therapieform auf Basis der so genannten Erfahrungsmedizin, deren Wirkungsweise in den genannten Indikationen nicht durch klinische Studien abgesichert ist.

4 Wirkungsweise

Die Wirkungsweise der Baunscheidtierens ist nicht geklärt und wurde bislang (2014) nicht systematisch untersucht. Diskutiert werden:

  • Hyperämie
  • Lymphdrainageeffekt
  • Aktivierung des Immunsystems durch die "künstliche Entzündung"
  • Tonisierung von "erschlafften" Organen und allgemein von geschwächten Menschen. Als tonisierendes Verfahren ist das Baunscheidtverfahren dem blutigen Schröpfen entgegengesetzt.
  • Wirkung auf das hormonale Geschehen über Stimulierung von "Hautreflexzonen"

5 Quellen

  1. http://naturheilkundelexikon.de/Baunscheidtiergeraet-951469.html

6 Links

Fachgebiete: Alternativmedizin

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