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Hypovolämie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Synonym: Volumenmangel
Englisch: hypovol(a)emia

Inhaltsverzeichnis

1. Definition [bearbeiten]

Als Hypovolämie oder Volumenmangel bezeichnet man die Verminderung der im Kreislauf zirkulierenden Blutmenge.

ICD10-Code: E86

2. Ursachen [bearbeiten]

3. Pathophysiologie [bearbeiten]

Das verminderte Kreislaufvolumen führt zu physiologischen Gegenregulationen des Organismus. Die Messung des zirkulierenden Blutvolumens bzw. des Blutflusses findet u.a. in den Barorezeptoren des Herzvorhofs und der herznahen Blutgefäße, sowie im juxtaglomerulären Apparat der Niere statt. Es kommt zur Aktivierung des RAAS und zu einer vermehrten Ausschüttung von ADH (Neurohypophyse) und ANF (Herz). Das sympathische Nervensystem wird stärker aktiviert (Vasokonstriktion).

Charakteristisch ist eine Zentralisierung des Kreislaufs mit ungleichmäßiger Blutversorgung des Körpers und peripherer Minderperfusion. Die Mechanismen der Gegenregulation dienen zur Stabilisierung des Blutdrucks und können eine Hypovolämie mit Verlusten von etwa 25 % des Blutvolumens kompensieren.

Bei Dekompensation entsteht ein hypovolämischer Schock (Volumenmangelschock).

4. Klinik [bearbeiten]

5. Therapie [bearbeiten]

Die Hypovolämie bedarf einer Therapie durch Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes. Dies erfolgt durch eine für die jeweilige Ursache geeignete Volumentherapie. Bei größeren Blutverlusten mit Abfall des Hb kann eine Bluttransfusion notwendig sein.

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