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UDP-Glucuronsäure

Englisch: uridine diphosphate glucuronic acid

1 Definition

UDP-Glucuronsäure ist ein aktivierter Zucker, der zur Glucuronidierung verwendet wird. Die dabei entstehenden Substrate nenn man Glucuronide. Diese Umsetzungsreaktion ist ein wichtiger Schritt bei der Biotransformation vieler Arzneistoffe.

2 Biochemie

Um ein Substrat an Glucuronsäure binden zu können, muss eine Aktivierung der Glucuronsäure stattfinden. Glucose-1-Phosphat wird über die Glucose-1-Phosphat-UTP-Transferase in UDP-Glucose umgewandelt. Diese wird nachfolgend durch das Enzym UDP-Glucose-Dehydrogenase zu UDP-Glucuronat, der ionisierten Form von UDP-Glukuronsäure, umgesetzt.

Die energiereiche Pyrophosphatbindung liefert durch ihre Spaltung die nötige Energie für die Bindung der Substrate an Glukuronsäure. Die Reaktion wird durch Glucuronyltransferasen katalysiert. Dabei entstehen β-glycosidische Bindungen mit OH-Gruppen, Aminen sowie SH- und Carboxylgruppen.

Zu den Aglyconen, die mit UDP-Glucuronsäure verknüpft werden, zählen u.a.:

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 12. November 2020 um 20:10 Uhr bearbeitet.

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