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Ticrynafenhepatitis

(Weitergeleitet von Ticrynafen-induzierte Hepatitis)

Synonym: Ticrynafen-induzierte Hepatitis

1 Definition

Die Ticrynafenhepatitis ist eine nach Langzeittherapie mit dem Antihypertensivum Ticrynafen auftretende Hepatitis. Aufgrund schwerwiegender Fälle wurde das Medikament 1982 vom Markt genommen.

2 Hintergrund

Die Ticrynafenhepatitis trat bei ca. 0,1 bis 0,7 % der behandelten Patienten auf, wobei die Schwere der Erkrankung unabhängig von der Dosis war. Die Latenzzeit zwischen erster Einnahme und Auftreten der Symptome betrug zwischen 2 und 35 Wochen. Nach dem Absetzen bildete sich die Hepatitis i.d.R. zurück. Eine erneute Gabe führte fast immer zu einem Rezidiv.

Bei etwa 60% der Erkrankten konnten im Serum Antikörper gegen Leber- und Nieren-Mikrosomen (LKM2-Antikörper) nachgewiesen werden, deren Zielprotein das Enzym CYP2C9 ist.

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Dezember 2019 um 14:13 Uhr bearbeitet.

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