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Thrombozytenhämatokrit

Englisch: plateletcrit, PCT

1 Definition

Der Thrombozytenhämatokrit oder kurz Thrombokrit ist ein hämatologischer Parameter, der - analog zum Hämatokrit - den Volumenanteil der Thrombozyten im Verhältnis zum Blutvolumen angibt.

2 Referenzbereich

  • 0,23 - 0,24%

3 Berechnung

Der Thrombozytenhämatokrit wird von geeigneten Hämatologiegeräten durch Multiplikation der Thrombozytenzahl mit dem Mittleren Thromobzytenvolumen errechnet. Eine Bestimmung durch Zentrifugation wie beim Hämatokrit ist nicht möglich.

siehe auch: Thrombozytenverteilungsbreite

Der Thrombokrit kann in bestimmten Fällen gegenüber der Thrombozytenzahl zusätzliche Informationen liefen, zum Beispiel bei Krankheiten, die mit einer Veränderung der Thrombozytengröße einhergehen.

4 Beispiel

Bei der May-Hegglin-Anomalie entstehen aufgrund einer gestörten Abschnürung der Thrombozyten von den Megakaryozyten ungewöhnliche große Thrombozyten. Die Thrombozytenzahl ist zwar vermindert, der Thrombokrit ist aber normal. Trotz der augenfälligen Thrombozytopenie besteht allenfalls eine geringe Blutungsneigung.

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