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Rumpel-Leede-Test

nach dem deutschen Chirurgen Theodor Rumpel (1862-1923) und dem amerikanischen Arzt Carl Stockbridge Leede (1882-1964)

1 Definition

Der Rumpel-Leede-Test ist ein diagnostischer Test zur Abklärung des Verdachts auf erhöhte Blutungsneigung (z.B. durch Thrombozytopenie) und Fragilität der Kapillaren (Vaskulitis, Ehlers-Danlos-Syndrom).

2 Durchführung

Eine Blutdruckmanschette wird am Oberarm des Patienten auf 10 mmHg über den diastolischen Blutdruckwert aufgepumpt und für fünf Minuten belassen. Innerhalb dieser 5 Minuten wird beobachtet, ob sich distal der Manschette kleine Einblutungen (Petechien) entwickeln.

3 Auswertung

Der Test ist bei Vorliegen von Einblutungen als positiv zu werten. Bei positivem Test kann eine labormedizinisch abzuklärende Thrombozytopenie die Ursache sein. Bei normaler Thrombozytenzahl spricht ein positiver Test für eine Thrombozytenfunktionsstörung oder eine erhöhte Kapillarfragilität.

In den meisten Quellen finde ich nur die Angabe, dass er Chirurg war; z.T. steht da auch Internist und Chirurg.
#4 vor 4 Tagen von Bijan Fink (Arzt | Ärztin)
Lt. Wikipedia war Kollege Rumpel Internist, nicht Chirurg.
#3 vor 4 Tagen von Herbert Pletz (Arzt | Ärztin)
Thrombozytenfunktionsstörung eingearbeitet ;-)
#2 am 27.05.2016 von Dr. med. Norbert Ostendorf (Arzt | Ärztin)
Bei normalen Thrombozytenwerten kann immernoch eine Thrombozytenfunktionsstörung vorliegen. Also wäre es dann nicht zu früh, bei normalen Thrombozytenwerten auf eine Fragilität der Kapillaren zu schließen?
#1 am 30.09.2012 von Ekaterina Krasnyuk (Student/in der Humanmedizin)

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