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Polychromasie

1 Definition

Als Polychromasie bezeichnet man in der Histologie das Phänomen der unterschiedlichen Anfärbbarkeit von Zellen mit verschiedenen Farbstoffen.

2 Hintergrund

Normale, "orthochromatische" Erythrozyten lassen sich nur mit sauren Farbstoffen (z.B. Eosin) anfärben. Polychromatische Erythrozyten (so genannte "Polychromatozyten") sind hingegen auch mit basischen Farbstoffen (Methylenblau) anfärbbar.

Die Polychromasie von Blutzellen ist Teil der hämatologischen Diagnostik. Sie tritt zum Beispiel bei bestimmten Erkrankungen wie der perniziösen Anämie als Polychromasie von Erythrozyten auf. Ätiologisch ist sie meist durch Hämoglobinbildungsstörungen oder eine veränderte Erythropoese bedingt.

Polychromatische Erythroblasten sind eine Entwicklungsstufe innerhalb der "roten Reihe".

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