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Pindborg-Tumor

Synonym: kalzifizierender epithelialer odontogener Tumor
Englisch: calcifying epithelial odontogenic tumor, CEOT

1 Definition

Bei dem Pindborg-Tumor handelt es sich um einen sehr seltenen, odontogenen Tumor, der ein langsames, lokal invasives Wachstum aufweist und sich meist intraossär manifestiert.

2 Histopathologie

Histologisch zeichnet sich der Pindborg-Tumor durch eine Anhäufung von kleinen, odontogenen Epithelzellen sowie intraepitheliale amyloidartige Strukturen aus, die im Verlauf verkalken können.

Der Pindborg-Tumor ähnelt dem Verhalten des Ameloblastoms, ist aber ingesamt weniger aggressiv und invasionsfreudig.

3 Klinik

Die Tumoren äußern sich meist durch eine langsam wachsende, schmerzlose Schwellung des Alveolarfortsatzes oder des Kieferkamms sowie der angrenzenden Gewebe. Am häufigsten sind die Molarenregion und die Prämolarenregion betroffen.

Der Pindborg-Tumor steht häufig in Zusammenhang mit einem retinierten Zahn.

4 Diagnose

Jede Läsion der Mundschleimhaut, die länger als zwei Wochen besteht, ist tumorverdächtig.

Radiologisch erkennt man charakteristische Verkalkungszonen.

5 Therapie

Im Rahmen eines kurativen Therapiekonzeptes wird eine chirurgische Resektion im Gesunden mit klinisch-radiologischer Nachsorge empfohlen.

6 Prognose

Die Prognose ist in der Regel günstig, eine Metastasierung ist sehr selten.

7 Literatur

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Fachgebiete: Zahnmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Juli 2021 um 18:17 Uhr bearbeitet.

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