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Petersen-Hernie

Englisch: Petersen hernia

1 Definition

Als Petersen-Hernie bezeichnet man eine innere Hernie nach Gastrojejunostomie. Die Bruchlücke ist hierbei die gleichnamige Petersen-Lücke zwischen der hochgezogenen alimentären Jejunalschlinge und dem Colon bzw. Mesocolon transversum.[1]

2 Ätiologie

Die Petersen-Hernie tritt nur nach vorangegangener Operation mit Magenbypass (z.B. Y-Anastomose nach Roux im Rahmen der Tumorchirurgie oder bei bariatrischer Operation auf.

3 Klinik

Je nach Bruchinhalt (mesenteriales Fett, Darmschlingen) können die Symptome von unspezifischen, oft epigastrisch lokalisierten, Bauchschmerzen bis hin zum akuten Abdomen bei Inkarzeration von Darmschlingen mit konsekutivem mechanischen Ileus reichen.

4 Diagnostik

Die Diagnose der Petersen-Hernie ist mittels Computertomographie möglich. Hierbei können versucht hernierte und bei mechanischer Passagestörung bereits distendierte Darmanteile ausfindig gemacht werden. Zumeist zeigt sich eine diffuse Imbibierung des Fettgewebes des Mesenteriums insbesondere angrenzend an die Arteria mesenterica superior.[2]

5 Quellen

  1. C. Laessle et al. Innere Hernien nach laparoskopischem Roux-Y-Magenbypass, Zentralbl. Chir. 2017
  2. Ximenes et al. Petersens hernia (...) CT findings, Abdominal Imaging, 2010

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