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Penumbra

von lateinisch: penumbra - Halbschatten
Englisch: penumbra

1 Definition

Als Penumbra bezeichnet man in der Medizin die Randzone eines Infarkts, insbesondere eines Hirninfarkts.

2 Pathologie

Die Penumbra enthält eine Schicht geschädigter, aber funktionell noch intakter Nervenzellen, die über Kollateralgefäße mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

In der Penumbra läuft eine Kaskade pathogenetischer Mechanismen ab, die dazu führt, dass weitere Gewebeabschnitte sekundär in den Infarkt einbezogen werden. Zu den Pathomechanismen dieser Kaskade zählen u.a. Exzitotoxizität, Periinfarktdepolarisationen, Entzündung und Apoptose.

Diese Seite wurde zuletzt am 22. April 2015 um 16:13 Uhr bearbeitet.

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