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Partielle mesorektale Exzision

Synonym: Partielle Mesorektumexzision
Englisch: partial mesorectal excision

1 Definition

Die partielle mesorektale Exzision, kurz PME, ist ein Operationsverfahren zur kurativen Therapie des Kolorektalkarzinoms.

2 Hintergrund

Bei Karzinomen des oberen Rektumdrittels und des rektosigmoidalen Überganges erfolgt neben einer anterioren Rektumresektion eine partielle Entfernung des viszeralen mesorektalen Fettgewebes. Hierbei ist eine inkomplette Mesorektumexzision mit einem Sicherheitsabstand von 5 cm zum Tumorunterrand ausreichend.

Eine totale mesorektale Exzision wird hingegen bei Karzinomen des mittleren und unteren Rektumdrittels in Kombination mit einer tiefen anterioren Rektumresektion eingesetzt.

Sowohl bei der partiellen als auch bei der totalen mesorektalen Exzision erfolgt die Resektion entlang anatomischer Hüllschichten. Diese Technik schont Nervengeflechte im kleinen Becken.[1]

3 Quellen

  1. Operationsvorbereitung Klinikum rechts der Isar, abgerufen am 19.10.2021

4 Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Oktober 2021 um 11:35 Uhr bearbeitet.

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