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Musculus pectoralis superficialis (Veterinärmedizin)

Synonyme: oberflächlicher Brustmuskel, Musculi pectorales superficiales

1 Definition

Der Musculus pectoralis superficialis ist ein Muskel der ventralen Gruppe der oberflächlichen Schicht der Schultergürtelmuskulatur und ist bei den Haussäugetieren ausgebildet.

2 Anatomie

Der Musculus pectoralis superficialis wird von einigen Autoren in zwei Anteil unterteilt, kann jedoch auch in eigenständige Muskeln gegliedert werden:

2.1 Innervation

Der gesamte Muskel wird über die Nervi pectorales craniales (Musculus pectoralis descendens) und caudales (Musculus pectorales transversus) des Plexus brachialis mit motorischen Fasern versorgt.

3 Funktion

Der Musculus pectoralis superficialis ist für die Verbindung der Gliedmaße mit der ventralen Rumpfwand zuständig. Bei Kontraktion führt er zur Adduktion sowie, je nach Stellung, auch zum Vor- und Rückwärtsziehen der Gesamtgliedmaße. Wird der Muskel bei fixierter Gliedmaße kontrahiert, erfolgt ein Seitwärtsziehen des Rumpfes.

4 Literatur

  • Messner, Patrick, Renkin, Maria. Anatomie des aktiven & passiven Bewegungsapparates der Haussäugetiere. Band III (Myologie). Vienna Academic Press, 2016
  • Nickel, Richard, August Schummer, and Eugen Seiferle. Band I: Bewegungsapparat. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Parey, 2004.

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