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Metaplasie

Englisch: metaplasia

1 Definition

Unter Metaplasie versteht man eine Umwandlung (Differenzierung) einer Zellart in eine andere. Es handelt sich dabei um eine qualitative Änderung von Körperzellen, die zunächst keine Veränderung der Zellzahl nach sich zieht. Durch die Metaplasie kommt es zu einer veränderten, meist minderwertigeren Zellleistung.

Die Zelldifferenzierung im Rahmen einer Metaplasie ist reversibel. Eine irreversible Zellumwandlung wird als Anaplasie bezeichnet.

2 Pathologie

2.1 Ursachen

Die Ursachen einer Metaplasie sind darin zu suchen, dass Zellen chronisch irritiert, gereizt oder überbelastet werden (z.B. durch Druck, Säure oder Entzündung). Die strapazierten Zellen passen sich daraufhin den veränderten Umständen an und differenzieren sich. Eine Metaplasie ist an sich noch nicht problematisch, sie kann jedoch zur fakultativen Präkanzerose werden, d.h. unkontrolliert wuchern (Krebs).

2.2 Beispiele

Bekannte Beispiele sind:

Über Metaplasien als Vorstufen können sich aus den oben beschriebenen Veränderungen unter anderem folgende Tumoren entwickeln:

Fachgebiete: Onkologie

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