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Intestinale Metaplasie

1 Definition

Bei einer intestinalen Metaplasie, kurz IM, handelt es sich um die Umwandlung einer Zellart des Gastrointestinaltrakts in eine andere (Metaplasie). Diese pathologische Form der Zelldifferenzierung ist eine fakultative Präkanzerose.

2 Ösophagus

Bei der intestinalen Metaplasie der Ösophagusschleimhaut wird Plattenepithel des Ösophagus durch Zylinderepithel ersetzt. Dieses Krankheitsbild bezeichnet man auch als Barrett-Metaplasie.

3 Magen

Bei einer intestinalen Metaplasie der Magenschleimhaut wird die normale Mukosa durch Schleimhaut ersetzt, die partiell oder vollständig dem Aufbau der Dünn- oder Dickdarmschleimhaut entspricht. Sie kann im Rahmen einer chronischen Gastritis auftreten. Meist beginnt sie als kleiner Fokus in der foveolären Region der Antrumdrüsen - vor allem in der Region des Drüsenhalses, wo vermutlich die Stammzellen lokalisiert sind.

3.1 Einteilung

Man unterscheidet drei Formen der intestinalen Metaplasie der Magenschleimhaut:

  • Typ 1 (Dünndarmtyp)
  • Typ 2 ( Enterogastrischer Typ)
  • Typ 3 (Kolontyp)

IM vom Typ 3 führen häufiger zur Entwicklung eines Magenkarzinoms als IM vom Typ 1 oder 2.

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Fachgebiete: Pathologie

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