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Leukotrien E4

1 Definition

Leukotrien E4, kurz LTE4, ist ein Cysteinylleukotrien, das an Entzündungsprozessen beteiligt ist.

2 Physiologie

Leukotrien E4 wird von verschiedenen Leukozyten produziert, u.a. von eosinophilen Granulozyten, basophilen Granulozyten, Mastzellen und Makrophagen. Auch Thrombozyten sollen unter bestimmten Bedingungen LTE4 synthetisieren können.

LTE4 st das chemisch stabilste Cysteinyl-Leukotrien. Es wird durch sequentielle Umwandlung über die Zwischenstufen LTC4 und LTD4 hergestellt, die beide im Vergleich zu LTE4 eine relativ kurze biologische Halbwertzeit haben.

3 Labormedizin

LTE4 reichert sich in zahlreichen Körperflüssigkeiten an, vor allem im Urin, und lässt sich dort laborchemisch nachweisen.

4 Klinik

Eine gesteigerte Produktion von Leukotrien E4 wird mit verschiedenen Atemwegserkrankungen in Zusammenhang gebracht. Erhöhte LTE4-Spiegel im Urin lassen sich z.B. bei Patienten mit schweren Asthmaanfällen nachweisen, vor allem beim Analgetikaasthma (AERD).

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 5. September 2019 um 12:37 Uhr bearbeitet.

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