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Kurznarkose

Synonym: Kurzzeitnarkose

1 Definition

Die Kurznarkose ist ein Form der Allgemeinanästhesie, bei der das Bewusstsein und die Schmerzempfindung des Patienten nur für einen kurzen Zeitraum ausgeschaltet werden. Sie unterscheidet sich von einer konventionellen Narkose nur durch ihre Dauer und die verringerte Anästhetika-Dosis.

2 Indikation

Kurznarkosen sind bei kurzen chirurgischen Eingriffen, Endoskopien (z.B. Koloskopie) und invasiven Untersuchungen indiziert. Es handelt sich um meist einfache Prozeduren, deren Dauer bis zu 15 Minuten beträgt.

3 Vorgehen

Kurznarkosen sollten nur von einem Anästhesisten durchgeführt werden. Sie werden heute in der Regel durch Injektionsanästhetika induziert - der Wirkstoff zur Kurznarkose wird i.v. gespritzt. Die Beatmung erfolgt in der Regel über eine Maskenbeatmung. Manchmal kann auch eine Intubation mit einem Endotrachealtubus notwendig sein - vor allem dann, wenn der Eingriff länger dauert als erwartet. Ein Vorteil der Intubation ist, dass eine Aspiration verhindert wird.

Bei jeder Kurznarkose müssen die infrastukturellen Grundlagen für eine längere Narkosedauer vorhanden sein, um eventuelle Komplikationen beherrschen zu können.

Fachgebiete: Anästhesiologie

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