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Humanes Metapneumovirus

1 Definition

Das humane Metapneumovirus, kurz hMPV, ist ein RNA-Virus mit enger Verwandtschaft zum Respiratory-Syncytial-Virus (RSV).

2 Taxonomie

3 Virologie

Das humane Metapneumovirus besitzt eine negativ-polarisierte, einzelsträngige RNA als Genom. Man unterscheidet die Subtypen A1 und A2 sowie B1 und B2.

4 Klinik

Das humane Metapneumovirus ist wie RSV eine der dominierenden Ursachen von Atemwegsinfektionen, insbesondere bei Kleinkindern im Winter und im Frühling. Schwere Verläufe kommen v.a. bei Frühgeborenen und Kindern mit chronischen Erkrankungen vor. Bei Erwachsenen kann hMPV zur Asthma-Exazerbation führen. Eine Infektion hinterlässt nur eine kurzzeitige Immunität, sodass Reinfektionen möglich sind.

5 Diagnostik

Das hMPV kann mittels RT-PCR aus Nasen-Rachenabstrichen, -aspiraten, Rachenspülflüssigkeit, Sputum oder bronchoalveolärer Lavage nachgewiesen werden.

6 Therapie

Die Therapie einer hMPV-Infektion erfolgt rein symptomatisch. Eine Impfung existiert derzeit (2020) nicht.

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Mai 2020 um 17:20 Uhr bearbeitet.

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