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Granulosaluteinzelle

Englisch: granulosa-lutein cell, luteinized granulosa cell

1 Definition

Die Granulosaluteinzellen sind Zellen, die man im Gelbkörper (Corpus luteum) findet. Sie entwickeln sich unter dem Einfluss von LH durch Hypertrophie und Einlagerung von Lipiden (Luteinisierung) aus den Granulosazellen des Follikelepithels.

2 Histologie

Granulosaluteinzellen haben einen Durchmesser von ca. 20-30 µm. Sie produzieren das Gelbkörperhormon Progesteron. Entsprechend findet man in ihrem wabig strukturierten Zytoplasma reichlich Zellorganellen, die für die Steroidsynthese notwendig sind, also Golgi-Komplexe, Mitochondrien und glattes endoplasmatisches Retikulum (gER). Dazwischen liegen Vesikel, die Cholesterin, ein Ausgangsprodukt der Progesterinsynthese, enthalten. Die Zellkerne hingegen sind als Zeichen einer zunehmenden Zelldegeneration klein und pyknotisch.

Diese Seite wurde zuletzt am 12. März 2013 um 10:31 Uhr bearbeitet.

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