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Extrazelluläre Matrix

(Weitergeleitet von Gewebematrix)

Synonyme: Interzellularsubstanz, Interzellularmatrix, Interzellulärmatrix, Extrazellularmatrix, EZM
Englisch: extracellular matrix, ECM

1 Definition

Die Extrazelluläre Matrix besteht aus der Gesamtheit aller Makromoleküle im Interzellularraum. Vereinfacht gesprochen ist sie aus den Strukturbestandteilen eines Gewebes zusammen gesetzt, die sich außerhalb der Zellen befinden.

2 Hintergrund

Bei der extrazellulären Matrix handelt es sich nicht um eine unstrukturierte Ansammlung von Makromolekülen im Zellzwischenraum, sondern um eine sehr komplexe Umgebung aus verschiedenen Fasern, die in eine Grundsubstanz eingebettet sind. Die extrazelluläre Matrix ist essentiell für die Verankerung der Zellen und die Formkonsistenz der Gewebe.

3 Elemente

3.1 Fasern

3.2 Grundsubstanz

4 Physiologie

Die extrazelluläre Matrix ist ein wichtiger Faktor der Gewebearchitektur. Darüber hinaus ist sie eine Leitstruktur für die gerichtete Zellbewegung entlang spezieller Adhäsionsmoleküle (Fibronektin, Vitronektin), die man als Haptotaxis bezeichnet.

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Fachgebiete: Histologie

@Sascha IntERzellulärraum (nicht IntRA-) stimmt schon. Das ist der Raum zwischen den Zellen und ist somit das gleiche wie der Extrazellularraum.
#2 am 10.04.2017 von Timon Korte (Student/in der Humanmedizin)
Hallo, müsste es nicht heißen: ... "aller Makromoleküle im Extrazellularraum".
#1 am 08.11.2016 von Sascha Köhler (Student/in (andere Fächer))

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