Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Cogan-I-Syndrom

Synonyme: Cogan-Syndrom, Oculovestibuloauditorisches Syndrom

1 Definition

Das Cogan-I-Syndrom stellt eine bisher noch nicht umfassend erforschte Erkrankung dar, in deren Rahmen es zu multiplen Symptomen der Augen und der Ohren kommt. Häufigstes Symptom ist ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Hörverlust. Die Ursache ist bisher noch unklar. Als wahrscheinlich gelten Autoimmunreaktionen, die zur Zerstörung kleiner Blutgefäße in den genannten Körperregionen führen.

2 Geschichte

Die Erkrankung wurde das erste Mal im Jahr 1945 durch den aus den USA stammenden Augenarzt David Glendering Cogan beschrieben. Dem Mediziner fiel als erstes eine deutliche Schwerhörigkeit in Kombination mit einer Keratitis auf.

3 Ursachen

Die genauen Ursachen des Cogan-I-Syndroms sind bisher noch völlig unklar. Theorien gehen von einer durch Autoimmunprozesse hervorgerufenen Entzündung der Blutgefäße im Ohr bzw. Auge aus.

4 Symptome

Neben der Keratitis besteht am Auge häufig auch noch eine Episkleritis, Skleritis und Panuveitis. Weitere Symptome sind:

5 Diagnose

Die Krankheit ist als solches nicht direkt nachweisbar. Die Kombination der Symptome ist allerdings als solches einmalig und führt daher zur Diagnosestellung.

6 Differentialdiagnose

7 Therapie

Bei akuten Krankheitsschüben kommen Immunsuppressiva sowie Kortikosteroide zum Einsatz. Die Schwerhörigkeit kann durch entsprechende Hörgeräte ausgeglichen werden.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (5 ø)

12.643 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: