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Chitin

von griechisch: "chitón" - "Unterkleid, Hülle, Panzer"
Englisch: chitin

1 Definition

Bei Chitin handelt es sich um ein Polysaccharid, genauer um ein stickstoffhaltiges Polymer von N-Acetyl-Glucosamin.

2 Eigenschaften

Chitin liegt als Reinstoff unter Normalbedingungen als weißer, geruchloser Feststoff vor, ist stabil und nicht löslich in Wasser, verdünnten Säuren und organischen Lösungsmitteln wie Ethanol und Chloroform. Die Summenformel der Wiederholeinheit ist C8H13NO5, ihre Molmasse liegt bei 203,19 g·mol−1.

3 Vorkommen

Chitin ist vor allem bekannt als (Haupt-) Bestandteil des Exoskeletts (Außenskelett) von Gliederfüßern (Arthropoda) und der Zellwand von Pilzen und Flechten.

4 Kontext: Insektizide und Fungizide

Hemmstoffe der Biosynthese von Chitin, sogenannte Chitininhibitoren (z.B. Lufenuron und Methopren), kommen sowohl medizinisch als auch industriell als Insektizide, Fungizide, Schädlingsbekämpfungsmittel und Pflanzenschutzmittel zum Einsatz.

Fachgebiete: Biologie

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