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Polymer

von griechisch: poly - viele; meros - Teil
Englisch: polymer

1 Definition

Als Polymer bezeichnet man einen Stoff, der aus Makromolekülen besteht, die sich aus gleichartigen molekularen Bausteinen, sogenannten Wiederholeinheiten (repeat units), zusammensetzen. Zur Bildung von Polymeren führende Reaktionen sind die Polykondensation, die Polyaddition oder die Kettenpolymerisation.

2 Einteilung

Polymere können nach ihrer Zusammensetzung und ihrem Ursprung unterschieden werden:

  • Homopolymer bestehen nur aus einer Art von Monomeren
  • Heteropolymer sind aus mindestens zwei verschiedenartigen Monomereinheiten zusammengesetzt
  • Biopolymere sind Polymere natürlichen Ursprungs, die von Lebewesen produziert werden
  • Synthetische Polymere sind chemisch, ohne Beteiligung von Lebewesen hergestellte Polymere

Je nach Größe des Moleküls unterscheidet man Oligomere (bis 50 Monomere) von Hochpolymeren (mehr als 50 Monomere). Sie werden systematisch nach der Anzahl der beteiligten Moleküle benannt:

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Fachgebiete: Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 28. August 2018 um 16:57 Uhr bearbeitet.

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