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Calcium-induzierte Calciumfreisetzung

Englisch: Calcium-induced Calcium Release

1 Definition

Die Calcium-induzierte Calciumfreisetzung ist ein physiologischer Vorgang, welcher in Muskelzellen, vor allem aber in Kardiomyozyten, für die zur Kontraktion notwendige Calcium-Konzentration sorgt.

2 Physiologie

Bei der Calcium-induzierten Calciumfreisetzung strömen nach Depolarisation Calcium-Ionen durch sarkolemmale, spannungsabhängige L-Typ-Calciumkanäle (Dihydropyridinrezeptoren) in der T-Tubulus-Membran in die Zelle ein. Dort triggern sie den zusätzlichen Calciumeinstrom durch Aktivierung des Ryanodin-Rezeptors (im Herz: Ryr2) in der Membran des sarkoplasmatischen Retikulums.

Der lang anhaltende Calciumeinstrom durch den Dihydropyridinrezeptor im Herzen führt zur langen Plateauphase des Aktionspotentials der Ventrikelmyozyte.

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Fachgebiete: Biochemie

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