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Billroth-I-Resektion

nach dem deutschen Chirurgen Christian Albert Theodor Billroth (1829 - 1894)

1 Definition

Die Billroth-I-Resektion ist die einfachste Form der Magenresektion. Sie wird aufgrund von Komplikationen aktuell (2007) nur noch in Ausnahmefällen oder zur Palliation im Rahmen fortgeschrittener Tumorleiden angewendet.

2 Vorgehen

Die distalen 2/3 des Magens werden reseziert, der Magenstumpf wird mit dem Duodenumstumpf End-zu-End oder Seit-zu-End anastomosiert (Gastroduodenostomie).

Die Passage der Nahrung durch das Duodenum wird also erhalten.

3 Komplikationen

Neben einem Dumping-Syndrom als allgemeiner Komplikation tritt bei der Billroth-I-Resektion ein intolerabel hoher Reflux von Galle in Magen und Ösophagus auf. Dadurch entstehen regelmäßig eine gastroduodenale Ulkuskrankheit und eine Refluxkrankheit.

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