Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Urethritis

Synonym: Harnröhrenentzündung
Englisch: urethritis

1 Definition

Die Urethritis ist eine Entzündung der männlichen oder weiblichen Harnröhre (Urethra). Sie zählt zu den unteren Harnwegsinfektionen.

2 Einteilung

2.1 ...nach Ursache

2.2 ...nach Verlauf

3 Ursachen

Eine Urethritis tritt als Folge einer Infektion oder eines Traumas auf.

3.1 Infektiöse Urethritis

Die infektiöse Urethritis entsteht am häufigsten auf der Basis einer Kontaktinfektion beim Geschlechtsverkehr (GV), kann aber auch durch Verschleppung von Keimen der Haut- oder Darmflora (Streptokokken, Enterobakterien) entstehen - vor allem bei Frauen.

Typische Erreger für die GV-bedingte Urethritis sind Neisseria gonorrhoeae, Chlamydia trachomatis, Ureaplasma urealyticum, Mycoplasma hominis, Mycoplasma genitalium oder Trichomonas vaginalis. Als seltenere Ursachen der infektiösen Urethritis kommen Lymphogranuloma venereum (LGV), Herpes genitalis, Syphilis oder Mykobakterien in Frage.

3.2 Posttraumatische Urethritis

Eine posttraumatische Urethritis ist meist iatrogen bedingt. Sie tritt zum Beispiel durch den Einsatz von transurethralen Blasenkathetern oder urologischen Instrumenten auf. Auch eine Fremdkörperinsertion durch den Patienten kommt als Verletzungsursache in Frage.

4 Begleiterkrankungen

Eine Urethritis kann unter anderem mit folgenden Erkrankungen vergesellschaftet sein:

5 Symptome

Typische Symptome der Urethritis sind:

Als weitere Symptome kommen eine Dysurie oder Pollakisurie in Frage.

6 Diagnostik

7 Therapie

Bakterielle Urethritiden werden antibiotisch behandelt. Hier kommen Makrolide wie Azithromycin, Chinolone (Levofloxacin, Ciprofloxacin) und Doxycyclin als Mittel der ersten Wahl in Betracht. Alternativ können Cotrimoxazol und auch ß-Lactam-Antibiotika eingesetzt werden.

Fachgebiete: Urologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

11 Wertungen (4 ø)

103.318 Aufrufe

Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: