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Pupille

Von lateinisch: pupilla - Waisenmädchen
Synonyme: Pupilla, Sehloch
Englisch: pupil

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Die Pupille ist das von der Iris eingefasste Sehloch, durch das Licht das Augeninnere und damit die Retina erreichen kann.

2 Anatomie [bearbeiten]

Die Pupille ist eine Aussparung des in etwa runden Irisgewebes. Sie liegt oft etwas exzentrisch nach kaudal und nasal verschoben. Durch Kontraktion bzw. Dilatation der Irismuskulatur kann die Pupille in ihrer Größe verändert werden. Je nach Lichteinfall und Akkommodation variiert ihr Durchmesser zwischen 1,5 und 8-12 Millimetern.

3 Funktion [bearbeiten]

Die Pupille funktioniert zusammen mit der Iris als Blendenmechanismus des Auges, durch die der Lichteinfall auf die Retina gesteuert werden kann. Über den sogenannten Pupillenreflex steuert der Lichteinfall direkt die beidseitige Kontraktion der Irismuskulatur und damit die Größe der Pupille.

4 Pathologische Anmerkung [bearbeiten]

Die Beurteilung der Pupillenweite ist bei der Diagnose verschiedener Krankheiten und Intoxikationen, beispielsweise mit Morphinderivaten, von entscheidender Bedeutung. Daneben ist die Weite der Pupille ein unspezifischer Indikator für den Erfolg kardiopulmonaler Reanimationen.

Tags:

Fachgebiete: Augenheilkunde, Sehorgan

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cand. med. Christopher Wallraff schreibt seit dem 23.04.2009 im Flexikon, hat bereits 26 neue Artikel publiziert und 28 Artikeldetails verbessert.

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