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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Pupille

Von lateinisch: pupilla - Waisenmädchen
Synonyme: Pupilla, Sehloch
Englisch: pupil

1 Definition

Die Pupille ist das von der Iris eingefasste Sehloch, durch das Licht das Augeninnere und damit die Retina erreichen kann.

2 Anatomie

Die Pupille ist eine Aussparung des in etwa runden Irisgewebes. Sie liegt oft etwas exzentrisch nach kaudal und nasal verschoben. Durch Kontraktion bzw. Dilatation der Irismuskulatur kann die Pupille in ihrer Größe verändert werden. Je nach Lichteinfall und Akkommodation variiert ihr Durchmesser zwischen 1,5 und 8-12 Millimetern.

3 Funktion

Die Pupille funktioniert zusammen mit der Iris als Blendenmechanismus des Auges, durch die der Lichteinfall auf die Retina gesteuert werden kann. Über den sogenannten Pupillenreflex steuert der Lichteinfall direkt die beidseitige Kontraktion der Irismuskulatur und damit die Größe der Pupille.

4 Pathologische Anmerkung

Die Beurteilung der Pupillenweite ist bei der Diagnose verschiedener Krankheiten und Intoxikationen, beispielsweise mit Morphinderivaten, von entscheidender Bedeutung. Daneben ist die Weite der Pupille ein unspezifischer Indikator für den Erfolg kardiopulmonaler Reanimationen.

Tags:

Fachgebiete: Augenheilkunde, Sehorgan

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