Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.

Naturheilkunde

Englisch: naturopathy

1 Definition

Die Naturheilkunde ist eine von Ärzten und Nichtärzten (Heilpraktikern, Krankenpflege, Therapeuten etc.) betriebene Heilkunde, die natürliche Reize sowohl im prophylaktischen als auch im therapeutischen Sinne nutzbar machen will. Ziel ist es die Spontanheilung zu aktivieren und zu verstärken.

2 Grundprinzipien

In der Naturheilkunde wird versucht die zu Grunde liegenden Prinzipien und gemeinsamen Grundlagen einzelner Erkrankungen zu erkennen und sachgerecht zu bewerten. Reflektorische Zusammenhänge von Funktionskreisen sollen erfasst werden (viszero-kardial, viszero-muskulär, muskulo-viszeral). Viele Grundlagen der Naturheilkunde beruhen auf subjektiver Wahrnehmung und Intuition des Behandelnden, während objektive Messungen und Analysen eher in den Hintergrund treten. Die Wirkprinzipien der einzelnen zur Anwendung kommenden Verfahren sind vielfältig, und betreffen sowohl körperliche Strukturen, physiologische Regelkreise und die Psyche des Patienten. Im Gegensatz zur Schulmedizin wird nicht eine Krankheitsentität therapiert, sondern das ganze Organsystem (z.B. Stoffwechsel, Immunsystem).

3 Verfahren

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen

  • "Aktiven und aktivierenden Verfahren"
  • und "Regenerationsverfahren".

Zu den klassischen Verfahren zählen unter anderem:

Die Homöopathie ist ein Verfahren der Alternativmedizin, das nicht der Naturheilkunde zuzurechnen ist.

Naturheilverfahren müssen sorgfältig an den Patienten angepasst werden. Eine falsche oder zu häufige Anwendung kann zu unerwünschten Wirkungen führen (z.B. Exazerbation von entzündlichen Prozessen bei intensiver Wärmeanwendung, Überforderung durch zu intensive Gymnastik).

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

5 Wertungen (3.6 ø)
Teilen

4.042 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
DocCheck folgen: