Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Innenohr

Synonym: Auris interna
Englisch: internal ear; inner ear

1 Definition

Das Innenohr ist eines der wichtigsten Sinnesorgane. Es beherbergt die zentralen anatomischen Komponenten des Hörsinns und des Gleichgewichtssinns.

2 Anatomie

2.1 Lage

Das Innenohr liegt in der Pars petrosa des Os temporale, der so genannten Felsenbeinpyramide. Es grenzt an die mediale Wand (Paries labyrinthicus tympani) der Paukenhöhle. Mit ihr ist sie durch zwei verschlossene Knochenöffnungen verbunden, das runde Fenster (Fenestra cochleae) und das ovale Fenster (Fenestra ovalis).

2.2 Aufbau

Das Innenohr besteht aus dem häutigen Labyrinth (Labyrinthus membranaceus), das innerhalb der Felsenbeinpyramide in das so genannte knöcherne Labyrinth (Labyrinthus osseus) eingebettet ist. Das häutige Labyrinth ist mit einer kaliumreichen Flüssigkeit, der Endolymphe gefüllt. Man spricht auch vom endolymphatischen System. Von außen ist das häutige Labyrinth von der Perilymphe umgeben.

2.3 Funktionelle Gliederung

Im Bereich des Innenohrs unterscheidet man zwei separate Organe für die Sinneswahrnehmung:

In den beiden Organen des Innenohrs findet man spezialisierte Rezeptorzellen, die man als Haarzellen bezeichnet.

2.4 Blutversorgung

Die arterielle Blutversorgung des Innenohrs erfolgt durch die Arteria labyrinthi aus der Arteria basilaris oder der Arteria cerebelli inferior anterior, der venöse Abfluss über die Vena labyrinthi.

2.5 Verbindung zur Schädelhöhle

Das Innenohr ist durch drei kleine Knochenkanäle mit der Schädelhöhle verbunden:

3 Erkrankungen

Vom Innenohr können verschiedene Krankheiten ausgehen, die unterschiedlichen Ursprungs sind. Dazu gehören unter anderem Hörsturz, Morbus Menière, Schwindel, Tinnitus aurium oder Tumoren des Nervensystems (Vestibularis-Schwannom).

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