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Autoimmunthyreopathie

Synonym: Autoimmunthyreoiditis
Englisch: autoimmune thyroiditis

1 Definition

Als Autoimmunthyreopathie werden chronisch entzündliche Schilddrüsenerkrankungen bezeichnet, die durch eine Fehlregulation der spezifischen Immunabwehr (B-Lymphozyten und T-Lymphozyten) verursacht sind. Dabei werden Antikörper oder spezifische T-Zellen gegen Schilddrüsengewebe gerichtet.

2 Einteilung

3 Ätiologie und Pathogenese

Autoimmunthyreopathien werden durch eine Störung der Immuntoleranz verursacht (Autoimmunerkrankung). Der Pathomechanismus kann T-Zell-vermittelt (Ord-Thyreoiditis und Hashimoto-Thyreoiditis) oder B-Zell-vermittelt (M. Basedow) sein. Autoimmunthyreopathien finden sich gehäuft im Rahmen einer autoimmun bedingten pluriglandulären Insuffizienz. Als exogene Auslöser werden Virusinfekte mit konsekutiver subakuter Thyreoiditis und ionisierende Strahlen (radiogene Thyreoiditis) diskutiert.

Häufige Folgen einer Autoimmunthyreopathie sind:

4 Therapie

Die Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Krankheitsbild und dessen metabolischen Folgen.

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