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von englisch: prick - Stachel


Unter dem Prick-Test versteht man eine diagnostische Methode zum Nachweis allergischer Sofortreaktionen (allergische Reaktion Typ I).
Beim Prick-Test werden in Tropfenform standardisierte Allergenlösungen auf die Haut aufgebracht - meist auf die Innenseite des Unterarms. Eine Beschriftung identifiziert den Ort des Allergenauftrags. Die Lösungen werden durch einen oberflächlichen Stich mit einer Lanzette durch die Epidermis in die Cutis eingebracht. Dabei wird die Lanzette bei jedem Allergen gewechselt, um eine Durchmischung der Allergenlösungen und damit falsche Ergebnisse zu verhindern.
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Nach etwa einer Viertelstunde können Hautreaktionen gemessen und mit den Reaktionen auf die Positiv- (Histamin) und Negativprobe (NaCl) verglichen werden, die mit dem Test üblicherweise mitlaufen.
Rötung, Juckreiz und Quaddelbildung innerhalb von 5 bis 60 Minuten weisen auf eine mögliche Allergie gegen das in der Testlösung enthaltene Allergen hin. Die Diagnose einer Allergie sollte jedoch nicht isoliert aus dem Prick-Test gestellt werden, sondern im Zusammenhang mit den anamnestischen Angaben des Patienten.
In seltenen Fällen kann es zu Nebenwirkungen wie Dyspnoe, Schwindel, Erbrechen oder Blutdruckabfall kommen. In sehr seltenen Fällen kann ein anaphylaktischer Schock auftreten.




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