Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Hausstauballergie

Synonyme: Hausstaubmilbenallergie

1 Definition

Bei einer Hausstauballergie handelt es sich um eine allergische Reaktion auf Exkremente von Hausstaubmilben.

2 Ursachen

Der Mensch verliert pro Tag etwa 1,5 g Hautschuppen, von denen sich Hausstaubmilben hauptsächlich ernähren. Dabei scheiden sie Exkremente aus, gegen die ungefähr 10% der Bevölkerung mit einer Typ-I-Allergie reagieren. Es handelt sich nicht um eine Allergie gegen den Hausstaub selbst, sondern gegen die darin enthaltenen Kotbestandteile der Milben. Zu den wichtigsten Erregern gehören hierbei der Dermatophagoides pteronyssinus und der Dermatophagoides farinae.

3 Symptome

Die typischen Symptome einer allergischen Rhinitis treten auch bei einer Hausstauballergie auf. Tränende Augen, Niesanfälle bis hin zu Schwellungen der Augenlider sind mögliche Anzeichen für eine Hausstauballergie. Besonders gefährdet sind Neurodermitiker sowie Atopiker, bei denen es zur Ausbildung von Ekzema kommen kann, die meistens mit starkem Juckreiz einhergehen. Bronchitiker und Asthmatiker können mit Asthmaanfällen auf das Antigen reagieren.

4 Diagnose

Im Rahmen eines Allergietests (zum Beispiel Prick-Test, RAST, Provokationstest) kann man eine Reaktion des Körpers auf das spezifische Milben-Antigen oder auch die im Patientenserum enthaltenen spezifischen IgE-Antikörper nachweisen.

5 Therapie

Eine medikamentöse Therapie ist nicht notwendig. Stattdessen versucht man zum Beispiel durch für Allergiker hergestellte Bettwäsche die Erregerzahl zu reduzieren. Teppiche, Plüschtiere und andere Staubfänger stellen für jeden Allergiker eine Gefahrenquelle dar. Auch eine Hyposensibilisierung ist denkbar, bei der dem Patienten über einen längeren Zeitraum hinweg das spezifische Milben-Antigen gespritzt und die Dosis dabei stetig erhöht wird, um so den Körper zu adaptieren.

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